Mission (Im)possible

Sophia & Anna mischen Kanada auf ...

 
29Dezember
2013

Toronto

Die Zeit vergeht echt schnell hier in Kanada. Nun sind wir schon wieder fast einen Monat lang in Toronto - knapp 3 Monate lang sind wir also schon unterwegs.
Obwohl wir jetzt schon 4 Wochen lang an einem Ort sind kann von Alltag kaum die Rede sein, was uns jedoch nicht stört,  da jeden Tag etwas neues/unerwartetes passiert und wir so viel erleben und neue Leute kennenlernen,  dass es uns eigentlich nie richtig langweilig wird.

In Toronto angekommen machten wir uns sofort auf Arbeitssuche - anfangs sehr euphorisch, denn wir dachten,dass wir innerhalb einiger Tage einen Job haben wuerden. Dem war leider nicht so, wir klapperten jede Menge Restaurants und Läden ab an denen ein Hiring Label (Stellenangebot) klebte und schickten Lebensläufe über das Internet raus, doch einen Job bekamen wir erstmal nicht. Es ist nicht so, dass sich keiner zurück meldete, es scheiterte eher an unserer fehlenden Erfahrung an unserem Alter und daran, dass die meisten uns fragten ob wir länger als 3 Monate bleiben würden und wir dummerweise immer sehr ehrlich waren. Nach 2 Wochen, was eigentlich trotzdem relativ schnell war, hatten wir beide dann ein sehr erfolgreiches Interview und einen Job bei Tim Hortons!
Für die, die nicht wissen was das ist, Tim Hortons ist eine riesige Caffè-Kette in Kanada. Das gibt es an jeder Ecke hier und die Kanadier lieben ihren Tim Hortons! Der Job ist zwar oft sehr anstrengend aber trotzdem immer lustig und sehr gut zum englisch verbessern. Ausserdem duerfen wir waehrend wir arbeiten Kaffe umsonst drinken, Donuts oder Muffins essen und sogar pro Tag einen sehr leckeren Bagel!:)

Den Rest der Zeit verbringen wir meistens mit Leuten aus unserer Wg oder mit Ronja (die wir in Quebec getroffen hatten) und Leuten aus ihrer WG, gehen in die Innenstadt, Shoppen, Caffè trinken oder die Stadt erkunden.
Im Moment besteht unsere WG aus 10 Personen, 2 Brasilianer, einem Maedchen aus Mexico und Frankreich,  2 aus der Türkei und wir und noch einer aus Deutschland.  Wir sind also hauptsächlich mit nicht Kanadiern und vielen verschiedenen Akzenten zusammen, was oft sehr lustig ist :D

Da es hier sehr viel Schnee hatte/immernoch hat, waren wir schon Schlitten fahren, machten eine tolle Schneewanderung im wunderschönen High Park und liefen Schlittschuh.


Was sehr cool ist, hier gibt es sogenannte board game Caffès, in denen es hunderte von Brett-/Kartenspiele gibt und man für 5 Dollar mehrere Stunden lang zusammen spielen kann in sehr lustiger Atmosphäre und wenn man noch etwas mehr bezahlt gibt es auch Caffè, Tee und etwas zu Essen dazu ;)

Auch die ein oder andere hausparty wurde in unserer WG gefeiert, da ich mit 18 noch nicht in Clubs gehen kann.


3 Tage vor Weihnachten passierte es dann. Als wir um ca. 11 uhr schlafen gehen wollten gingen aufeinmal alle Lichter aus - Stromausfall. Zu beginn fanden wir das eher recht lustig, wir sind dann alle ins Wohnzimmer gegangen haben darüber gelacht und saßen noch eine Weile zusammen, denn wir rechneten alle damit, dass das spätestens am nächsten Morgen wieder repariert war. War aber leider nicht der Fall.Und auch am Abend ging der Strom immernochnicht, so wie 3 weitere Tage lang bis zum 24. Da es sehr kalt in toronto ist wurde es nach dem 2 Tag ohne Strom echt seehr kalt in unserem Haus und wir dachten schon alle wir wuerden in der Nacht einfach so erfrieren :D 

 

Viele liebe Gruesse aus Toronto! Wir hoffen euch geht es allen gut und wuenschen euch ein frohes neues Jahr!

17Dezember
2013

I want to be a part of it- New York, New York !

Wir müssen zugeben, dass dieser Eintrag schon längst überfällig ist, aber wir wollten euch dann doch New York nicht vorenthalten!! Nach 10 stündiger Busfahrt erwartete uns am Sonntag gleich ein wunderbares Ereignis: wir trafen unsere Freundin Johanna, die in Philadelphia Au pair ist, nach langer Trennung wieder! Es war wirklich toll, wir genossen den beeindruckenden Times Square zusammen und hatten viel Spaß in einem riesigen M&M Store und im riesigen Disney Geschäft.

 

Die nächsten Tage besichtigten wir dann die bekannten Touristen Highlights wie z.b die Grand Central Station, in der viele Filme gedreht wurden, die Statue of Liberty, an der wir bei perfektem Wetter mit einer Fähre vorbeifuhren und den Central Park. Wir schlenderten die berühmte (und teure) 5th Avenue entlang, bestaunten die für die Börse bekannte "Wall Street", in der die wirklich erfolgreichen Geschäftsleute wohnen und arbeiten, und die Trinity Church, welche am Anfang der Wall Street steht.

 

Wir hatten meistens wirklich gutes Wetter, sodass wir von der Brooklyn Bridge einen atemberaubenden Sonnenuntergang über New York sehen konnten. In New York ist immer und überall was los, so auch in den u-Bahn Stationen, in denen oft Showeinlagen für die wartenden geboten wurden ( Break Dance oder Musik ).

 

Wirklich Platzangst konnte man jedoch bei der thanksgiving Parade bekommen, bei der Cheerleader und andere mit riesigen Ballons durch die Straßen liefen. Wir haben uns leider verfahren und waren so trotz der Tatsache, dass wir frühs um 6 aufstanden, zu spät um direkt an der Straße zu stehen. Wir ergatterten uns aber einen Platz auf einem Stahlgerüst, von dem https://db.tt/q5BXJa7saus wir einen guten Blick auf die Parade hatten. Neben uns war noch ein Holzgerüst und viele machten es uns trotz der Warnung der Polizei nach. Dann plötzlich stürzte das Gerüst neben uns ein, genauso wie prophezeit und wir mussten alle ordnungsgemäß das Gerüst verlassen :( es hat sich aber zum Glück niemand verletzt.

 

Der Tag nach thanksgiving wird Black Friday genannt. Dann gibt es wirklich überall Rabatt und alle schlagen sich die Köpfe ein um die besten Schnäppchen zu ergattern- es war wirklich extrem voll und zwar in jedem Geschäft! ( Black Friday: because only in America people trample others for Sales exactly one day after being thankful for what they already have --> nur in Amerika rennen sich die Leute über den Haufen um die besten Angebote zu ergattern, genau ein Tag nachdem sie dankbar für das waren, was sie schon besitzen...) Wir waren auch noch in einem Museum über Indianer und in der größten Kunstgalerie der USA: dem Metropolitan Museum of Art, wobei wir auch gleich noch ein bisschen die Upper East Side erkunden konnten. Außerdem haben wir einen riesigen Burger bei dem berühmten Diner "Jackson Hole" gegessen. Die Highlights für uns waren der Ground Zero, an dem sich jetzt eine Gedenkstätte befindet und der wirklich sehr bedrückend war und auch das damit verbundene 9/11 Memorial in dem man z.b. Ein Teil des Flugzeuges und Augenzeugenberichte sehen konnte. Die ganze Pracht der Stadt New York sieht man auf der Aussichtsplattform des "Rockefeller Centers ". Wir erlebten dort einen Sonnenuntergang über der New Yorker Skyline und einen freien Blick auf das Empire State Building, den wir bestimmt nie wieder vergessen! Die Stadt New York als ganzes ist einfach unglaublich und die Bilder sprechen auch ohne viele Worte, deswegen schreiben wir jetzt nichts mehr, obwohl man noch so viel mehr sagen könnte! Die Bilder sind wie letztes mal als Dropbox Link, da wir noch immer keinen Zugang zu einem richtigen pc haben:( 


https://db.tt/q5BXJa7s

27November
2013

Boston, Baby!:)

Jetzt ist es schon soweit, wir sind in den USA !

 

Doch um dort hin zu kommen mussten wir erstmal 8 Stunden mit dem Bus fahren und über die amerikanische Grenze gelangen. Das Busfahren ist hier eigentlich immer sehr entspannt, da man freies Internet & Steckdosen hat und meistens super bequeme (Leder-)Sitze und auch die Busfahrer sind bis jetzt immer total lustig und entspannt gewesen. An der amerikanischen Grenze war es dann aber erstmal aus mit der Entspanntheit. Alle Passagiere mussten mit dem gesamten Handgepäck aussteigen und in einem kleinen Häuschen warten, um sich registrieren zu lassen. In dieser Zeit wurde auch unser Gepäck kontrolliert. Etwas einschüchternd war, dass wirklich alle Polizisten dort  

in voller Montur herumliefen ( und nicht wirklich freundlich/begeistert ausschauten).

 

Einer nach dem anderen wurde dann kontrolliert und dazu befragt, was man denn in den USA wolle, wie lang man vorhabe zu bleiben usw. Bei den meisten lief diese Prozedur zwar in sehr barschem Tonfall,  aber dafür relativ schnell ab, außer bei uns Deutschen.  Nachdem wir unseren Reisepass vorgezeigt hatten, wurden wir sofort in einen anderen Raum geführt -(Wir sahen schon die Angst in ihren Augen! Oder sie in unseren :D) . Dort angekommen wurde uns erstmal ein grünes Formular hingelegt, welches wir auszufüllen hatten und damit bestätigten, dass wir weder 

ansteckende Krankheiten haben, Terroristen sind, vorhaben dort zu Arbeiten und auch das Land wieder bald möglichst verlassen werden. Natürlich musstem wir auch Fingerabdrücke aller Finger da lassen - und ein wunderschönes Photo von uns besitzen sie jetzt auch. So musste also der ganze Bus ca 45 Minuten lang auf uns 3 warten, bis wir unseren weg endlich auf der anderen Seite der Grenze fortsetzen konnten.

In Boston angekommen mussten wir wie eigentlich immer (um Geld zu sparen)eine ganze Weile bis zu unserem Hostel laufen. Anders als sonst hatten wir diesesmal ein 3 Betten Zimmer, was eigentlich auch mal angenehm war, doch anfangs waren wir Mädels nicht so sehr begeistert von dem Hostel und dem Zimmer, denn es war sehr kahl, trist und manchmal echt gruselig ( zum Beispiel das riesige geflieste Bad,  welches ständig komische Geräusche von sich gab und so heiß wie eine Sauna war und auserdem verfolgte uns die Angst vor bed bugs, vor denen wir schon sehr oft gewarnt wurden)Aber wir verbrachten dort ja auch nur 2 Nächte und letztendlich war es garnicht so schlecht.  Am ersten Abend kamen wir spät im hostel an, deshalb erkundeten wir nur noch die nähere Umgebung und aßen etwas. Wir wollten auch früh schlafen gehen, um den nächsten Tag voll durchzupowern (da wir ja nur den einen Tag dafür hatten).

 

Doch leider spielte das Wetter nicht so mit - es regnete durchgehend.  Trotzdem machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt um Boston  zu erkunden! Annas Aufgabe hier war es, Leute zu fragen,  was es mit einer rote Linie auf dem Boden, welche sie auf einem Bild rumzeigte, auf sich hatte.  Es war der freedom trail! Das ist eine ca. 4 km lange Besichtigungsroute und führt an den sehenswertesten und bekanntesten historischen Sehenswürdigkeiten Bostons vorbei. Nach einer Weile auf dem freedom trail entschieden wir uns jedoch aufgrund des anhaltenden Regens und der Kälte etwas drinnen zu unternehmen, bis das Wetter hoffentlich besser wird. Also gingen wir zur Freude aller ins Kino! Wir schauten natürlich den gerade herausgekommenen 2. Teil der Panem Triologie und es war sehr sehr toll!:) Tatsächlich war nach dem Film das Wetter auch besser und wir  führten unseren Weg emtlang der roten Linieifort. Wir sahen sehr viele wunderschöne Plätze, Kirchen, Denkmäler und Märkte und ganz am Ende des Weges erwartete uns sogar der Hafen und little italy.

 

Letztendlich haben wir es also trotz schlechten Wetters geschaft, die schönsten Plätze Bostons zu besichtigen, sehr viele tolle Fotos zu machen und sogar noch ins Kino zu gehen - innerhalb eines Tages!  

 

Da wir zu Zeit den Blog nur über unser Tablet bearbeiten können,  stellen wir jetzt erstmal nur den dropbox link mit unseren Bildern auf den Blog:

 

https://db.tt/YkweIbav  

Und

 

https://db.tt/E6bew9JD

27November
2013

Quebec (Gebäck) City ;)

Da die Greyhound Linie nur bis Montreal fährt, haben wir uns entgegen unserer Gewohnheit nicht mit dem Bus, sondern mit dem leider etwas teureren Zug auf die Reise nach Québec City gemacht. Die Züge hier sind in der ganz normalen Economy Class schon mit Erste Klasse Verhältnissen der Deutschen Bahn zu vergleichen und auf dem Rückweg durften wir sogar unseren großen Rucksack "einchecken" und am Gepäckband im Bahnhof in Montreal wieder abholen!
Jetzt aber zum wichtigen Teil: die Stadt Québec !  An unserem Ankunftstag lag doch tatsächlich schon richtig Schnee, man konnte sogar schon Schneeengel machen, die Sonne schien und die Stadt zeigte sich uns in ihrer vollen Pracht.

Leider hatte Sophia eine Mandelentzündung und musste deswegen schnellstmöglich mit Tee und Vitaminen ins Bett gepackt werden und konnte so viele Sachen, die wir unternommen haben, nicht mitmachen:( Wir versuchten aber trotzdem das Beste daraus zu machen und so gingen Janis, ich und Ronja (eine Deutsche, die wir gleich am Bahnhof in Québec kennenlernten und die sogar mit uns im Hostel war) am nächsten Tag los, um die Umgebung ein bisschen zu erkunden. Wir hatten das Glück, dass vom Hostel aus jeden Tag ein Programmpunkt angeboten wurde und wir so z.b eine kostenlose Führung durch die Altstadt machen konnten, bei der wir sogar in das Château Frontenac, einem zu einem Luxus Hotel umgebauten Schloss, was als Wahrzeichen Quebecs gilt, hineingehen durften ( einmal kurz durchlaufen :D ).

  
Auch das Notre Dame, was "zwar viel kleiner, aber dafür auch viel älter"
als das in Montreal ist, haben wir besichtigt und uns auch gleich verewigt ;) Auch ein paar " Haunted Houses", also Häuser, in denen es angeblich spuken soll haben wir gesehen! Die sind hier mit einem metallenen "S" an der Hauswand gekennzeichnet und wenn man darauf achtet, gibt es ganz schön viele davon.

 
An einem anderen Tag sind wir mit der Fähre über den Saint-Laurent Fluss nach Levis gefahren, um dort von einer Aussichtsplattform aus den Blick über den Fluss auf Québec zu genießen. Leider war es an dem Tag sehr nebelig und daher schien alles einfach nur grau... Aber die heiße Schokolade danach entschädigte uns, die wurde nämlich aus purer Schokolade, Milch und Sahne gemacht und schmeckte einfach grandios! Weil wir noch keine Lust hatten wieder ins Hostel zu gehen beschlossen wir zu warten bis es dunkel wurde und überbrückten die Zeit bei einem Bierchen in einer Kneipe. Eigentlich schmeckt mir Bier ja eher nicht so, aber hier trinkt es irgendwie fast jeder und ich muss sagen ich könnte mich daran gewöhnen :D Sophia schmeckt es nicht so, aber wir haben ja noch eine lange Zeit hier vor uns :D
Der Blick aufs nächtliche Québec hat sich aber definitiv gelohnt und wir sind glücklich zurück gefahren und haben irgendwas mit Nudeln im Hostel gekocht.
Freitags ging es Sophia dann zum Glück schon wieder besser und so konnten wir zusammen mit Ronja und Olivia (einer Schweizerin, die genau dieselbe Route wie wir reißt und auch im selben Hostel war) eislaufen gehen!! Trotz anfänglicher Schwierigkeiten klappte das recht gut und wir hatten wirklich richtig viel Spaß :)
Der Samstag war ein besonderer Tag, denn Janis hatte Geburtstag ! Zum feiern bot sich uns die perfekte Gelegenheit an einen Pub crawl mitzumachen, bei dem wir als große Gruppe von Pub zu Pub zogen und gemeinsam feierten. Aber davor gabs natürlich noch einen ( leider gekauften) Kuchen für das Geburtstagskind :) am Sonntag legten wir einen Ruhetag ein und verabschiedeten Ronja und Olivia, die wir aber beide wiedersehen werden.  

Und dann ging's am Montag endlich zu einem Ausflug, den wir unbedingt machen wollten: die Wasserfälle von Montmerency! Die sind sogar höher als die Niagara Fälle und weil es am Tag zuvor geregnet hatte, konnte man sie mit richtig viel Wasser in die Tiefe stürzen sehen und das war wirklich sehr beeindruckend, da man direkt über dem Wasserfall über eine Brücke kaufen konnte. An unserem letzten Tag deckten wir uns mit Essensvorräten ein und ich habe puren Ahornsirup, der auf Eis gefroren wird probiert ( meine Aufgabe in Québec ). Das ist so süß, dass einem schlecht wird und ich konnte es auf keinen fall zu Ende essen:(
Québec hat uns mit seinen kleinen, steilen, märchenhaften Gässchen wirklich unglaublich gut gefallen und die wunderschöne Weihnachtsdeko war toll, viel schöner als das kitschige bunte in Montreal!


Der nächste Eintrag wird aus der USA sein, wir freuen uns schon sooooo arg !
Bis bald :)

16November
2013

Montreal!

3 Tage früher als geplant sind wir also in Montréal angekommen, d.h. wir hatten für die ersten 3 Nächte auch ein anderes Hostel als geplant - l'auberge bishop. Anfangs waren wir echt erstaunt wie schön das hostel war, denn es sah von außen und innen aus wie ein kleines Schloss mit vielen Holztreppen und großen Fenstern. Doch leider teilten wir unser 10er Zimmer nur mit einem etwas älterem (junggebliebenen) Mann, der leider sehr angetan von uns Mädels war und einer weiteren Frau, die den gesamten Tag nur mit Kopfhörern einer tragbaren Musikbox und Leggins rumlief.  Und sonst schien das Hostel ziemlich verlassen.  Nichtsdestotrotz lag das Hostel mitten im "Vergnügungsviertel" Montreals und so verbrachten wir die ersten Tage damit, durch die riesige Shoppingstraße zu laufen (ein bisschen shoppen!), einige schöne kleine Kirchen anzuschauen und wir besuchten sogar ein Musée des beaux arts (Kunstmuseum). Abends war in dieser Umgebung natürlich auch viel geboten - überall gab es Bars/Pubs und Discos. An den Abenden lernten wir wie so oft die Offenheit und Freundlichkeit  der Kanadier kennen, die uns hier schon sehr positiv aufgefallen ist,  denn hier wird man sehr oft eingeladen um etwas zusammmen zu unternehmen - und es wird einem hier eigentlich immer sofort Hilfe angeboten (da muss z.b man nur kurz ahnungslos auf Eine Karte Schauen :D)
In der Kunstgalerie


Nach 3 Tagen wechselten wir dann, zum Bedauern unserer 2 guten Freunde (:D) unser Hostel. Das neue Hostel befand sich diesesmal mitten in der Altstadt. Die Altstadt Montréals ist echt wunderschön, viele kleine und große Kirchen ( wie zum Beispiel das Notre Dame) reihen sich an kleine alte Lädchen, Cafés und Restaurants mit wunderschöner Architektur und auch der alte Hafen war nicht weit entfernt. Leider gab es in der Nähe keinen günstigen Supermarkt,  weshalb wir, da wir uns nicht nur von fastfood ernähren wollten, immer nach Chinatown gelaufen sind (ca. 10 Minuten zu Fuß), um dort in kleinen chinesischen Märkten einzukaufen, damit Janis dann schön für uns kochen konnte :D
 


Das Hostel war übrigens total toll, es war zwar sehr klein ( ein großer gemischter Schlafsaal mit 11 Stockbetten und 2 weitere kleine Zimmer für Jungs/Mädchen), dafür aber sehr sehr gemütlich. Die Atmosphäre war super entspannt und heimelich, alles war bunt - die Lampen, die Wände, die Betten und abends saßen wir eigentlich immer alle im kleinen gemütlichen Wohnzimmer zusammen, erzählten oder schauten einen Film. Ein Abend war besonders lustig, denn da man in den USA erst mit 21 Alkohol trinken und feiern gehen darf,  kamen ganz viele Amerikaner nach Montreal um zu feiern und so waren an jenem Abend Leute von den USA,  Australien,  Frankreich, England, Kanada und natürlich wir aus Deutschland zusammen - haben etwas getrunken, gefeiert und sogar Instrumente gespielt und gesungen, bis es in eine Disco direkt gegenüber ging.
Außer dass wir viele neue nette Leute kennengelernt haben, durften wir z.b noch nachts eine Kutschfahrt durch das alte Montréal mitmachen, wobei wir einen sehr netten und sehr schlauen Kutscher hatten, der uns viele schöne Plätze zeigte und uns die kanadische Geschichte näher brachte.



An einem unserer letzten Tage musste Anna ihre Aufgabe meistern und sich anhand eines Bildes zu einer Attraktion durch fragen. Das Ziel war das Biodôme neben dem Olympia Park. Darin werden verschiedene Lebensräume wie z.b Laub/Nadelwälder, tropische Lebensräume,  Meere, Luft, und arktisches Klima nachgestellt. Das war echt toll gemacht,  es gab einen Rundweg durch die verschiedenen Ökosysteme mit den einzelnen Tierarten, die man so hautnah erleben konnte!
Auch die Aussicht vom Mont Royal über ganz Montreal bei Nacht ließen wir uns nicht nehmen, der Aufstieg war zwar stellenweise nicht so einfach,  da wir unserem Wegweiser Janis über einen eigentlich nicht vorhandenen Waldweg folgen mussten (war letztendlich aber tatsächlich eine Abkürzung), aber der Blick von oben auf die beleuchtete Stadt mit dem Olympia Stadion entschdädigte uns für alles :)

Auf dieser Seite werden lediglich die 5 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.